Aktuelles aus dem Schulprojekt

Januar 2012
Das Schulprojekt besuchen weiterhin 10 bis 15 Kinder regelmäßig. Die Verpflegung der Kinder konnte jedoch aus finanziellen Gründen nicht fortgesetzt werden. Deshalb ist es umso erfreulicher, dass das Angebot der Nachhilfe von den Kindern weiterhin wahrgenommen wird. Des weiteren konnten die regelmäßig teilnehmenden Kinder ihre Schulleistungen weiter stabilisieren.

Seitens des im Ort ansässigen Kinderheimes gab es eine Anfrage über die Möglichkeit, dass die Kinder des Heimes auch an dem Nachhilfeangebot teilnehmen können. Dieser Anfrage kam Frau Mircea nicht nach, da das Heim selbst über pädagogisches Personal zur Hausaufgabenbetreuung verfügt.

Wie schon berichtet, erhält seit Oktober 2011 auch ein junger Erwachsener mit einer geistigen Behinderung Unterricht von Frau Mircea um grundlegende Kulturtechniken zu erwerben. Auch hier wurden große Fortschritte erzielt, nicht zuletzt durch die hohe Motivation von Alin.

Projektbericht

Liebe Freunde, Unterstützer und Begleiter der Arbeit von Copiii Europei. Anbei ein kurzer Bericht von Thomas Kretzschmann. Thomas war  mit einem Team, bestehend aus Erzieherinnen sowie angehenden Sonderschulpädagogen und Lehrern, bei uns. Gemeinsam mit einigen Waldorfschülern, welche bei uns ihr Sozialpraktikum absolvierten, haben sie vier Nachmittage ein freizeitpädagogisches Angebot speziell für die Kinder des Schulprojektes angeboten. Von mir an den Bericht angehangen noch einige Fotos. Unter dem nachstehenden Link kann man bei Facebook einige Bilder vom ersten Schultag der von uns begleiteten Kinder sehen. http://www.facebook.com/media/set/?set=a.274002325960150.93661.100000511531256&l=b8c74bb491 Mit lieben Grüßen und Gottes Segen Frank Roth CCN Stein

Dacia 2011

Auch in diesem Sommer zog es uns wieder nach Dacia um die Arbeit unseres Partnervereins Copiii-Europei vor Ort zu unterstützen. Letztes Jahr haben wir noch das Dach des Schulzimmers gedeckt, welches seitdem für bestimmte Kinder des Dorfes zur Nachhilfe genutzt wird. Dieses Jahr sollte dann einmal ein Einsatz anderer Art stattfinden, nämlich direkt mit den Kindern, welche im Schulprojekt einbezogen sind. Wir gestalteten also eine Art Ferienprogramm, da die Kinder in drei Monaten Sommerferien nur wenig Abwechslung und Anregung erfahren. Unser Team bestand aus zwei Erzieherinnen und zwei Lehramtsstudentinnen und einem Studenten. Unsere ersten drei Tage vor Ort gestalteten wir für uns, wobei wir Ausflüge nach Schäßburg, Kronstadt und in das Fagaras-Gebirge unternahmen. Von Montag bis Donnerstag sollte dann jeweils nachmittags das Ferienprogramm stattfinden. Dieses gestalteten wir vor Ort mit der Lehrerin des Schulprojektes, Frau Mirca. Der Montag diente dem Kennenlernen mit Spielen und Basteln. Dienstag und Mittwoch wurden Ausflüge nach Schäßburg, Deutsch- Weisskirch und Bodendorf unternommen, wo manche Kinder das erste Mal in ihrem Leben waren. Dank Alexander Eickhoff, dem „Senior-Praktikanten“ in Dacia, erlebten die Kinder in Schäßburg sogar eine Orgelführung, bei welcher sie auch mal selbst die Tasten bedienen konnten. Am Donnerstag fand die Woche dann bei Lagerfeuer und Stockbrot ihren Ausklang. Es war schön zu sehen und zu erleben, mit welchen oft so einfachen Mitteln die Kinder zu begeistern waren. Unsere Gruppe ergänzte sich sehr gut, besonders wichtig waren jedoch die Rumänisch-Kenntnisse einer Teilnehmerin, ohne die wir mehr oder weniger aufgeschmissen gewesen wären. Dies zeigte sich besonders in der Absprache mit der Lehrerin und in der Arbeit mit den Kindern. All dies hätte sonst nicht funktioniert, da für uns kein Übersetzer zur Verfügung gestanden wäre. Über Julias Sprachkenntnisse waren wir anderen also sehr dankbar. Insgesamt war es für uns als Team eine sehr gute Zeit, bei der wir besonders auf den Fahrten viel Bewahrung erleben durften.